Reise des Landesverbandes Schleswig-Holstein nach Böhmen

Auf nach Böhmen. Mit dieser Aussicht fiel es 47 gutgelaunten MitgliedeB__hmen_f._online_neu.jpgrn und Freunden des Landesverbandes Schleswig-Holstein nicht schwer, schon um sieben Uhr morgens in Neumünster am Start zu sein.

Über Oberwiesenthal ging’s in die Tschechische Republik. Bozi Dar (Gottesgab – die Silberbank des Königs) und Jachymov (Joachimsthal – Radon-Kurort) liegen auf dem Weg, steil bergab geht es nach Ostrov (Schlackenwerth) zum Hotel Subterra, das für die nächsten fünf Tage Ausgangs- und Zielpunkt war. Vor uns lagen ereignisreiche Tage: Nach dem Frühsport ( Anschieben des Reisebusses ) fuhren wir nach Frantiskovy Lazne (Franzensbad) und Karlovy Vary (Karlsbad). Die ehemals elitären Kurorte sind mondän renoviert. Unser tschechischer Reiseleiter Franzl, der große Ernst Mosch-Fan, kannte sich bestens aus und gab die Informationen mit Begeisterung weiter. Entlang des Doupovske hory (Dubau Gebirge) ging es nach Klasterec (Klösterle) und Kadan (Kaaden). Weiter dann auf dem Kamm des Erzgebirges nach Bozi Dar zum Mittagessen ins Hotel PRAHA.

Die Hoffnung, einen Abend Unterricht in Böhmischen Volkstänzen zu erhalten, erfüllte sich leider nicht. Die beiden Musiker sorgten trotzdem für ausgezeichnete Stimmung und ließen viele das Tanzbein schwingen.Mit Jaroslav als neuem Reiseführer ging es unterhaltsam in Richtung Prag. „Gucken sie rechts, sie sehen nichts…(Nebel). Gucken sie links,…schade.“

Ankunft in Praha (Prag): Groß, quirlig, westlich, elegant. Die Altstadt: wunderschöne alte Gebäude, mit Liebe und Augenmaß renoviert. Die Karlsbrücke: von Touristen gepflastert, von Heiligen flankiert. Die Moldau: man hat Smetana im Ohr und hört furioso die Ankunft des Flusses in Prag. Wallensteins Garten: ein Kleinod. Bunte Kühe: ein echter Hingucker. Der Hradschin: Sitz des Staatspräsidenten, der Veits-Dom, herrliche Gartenanlagen, die Burg Pranzky hrad, malerische Gassen – imposant. Die goldene Stadt, immer eine Reise wert…

Abends im Hotel lässt man die Tage Revue passieren. Heilende Wässer, Flüße, Wälder und Dörfer… Äpfel, die aussehen, als rollten sie einem beim Reinbeissen die Fußnägel auf, dann aber nur als köstlich zu bezeichnen sind, viele Könige (Karl), noch mehr Heilige (Wenzel). Und wir haben gelernt, daß das Sahneeis zwar in Bezug auf die Höhe des Blutzuckerspiegels total kontraproduktiv ist, dieser aber durch Zuführen von Becherowka (gibt es auch kalorienreduziert) radikal gesenkt werden kann. Über die wilde sächsische Autobahn ging es wieder Richtung Heimat. Die nächste Reise ist schon fest eingeplant!!!!

Text: Nehls