Prinzip Cor-aid
12. November 2009 | Von Marin Lange | Kategorie: Neuigkeiten
Lieber Hundebesitzer,
liebe Hundebesitzerin,
wenn ich mit meiner Hündin Cora in der Natur unterwegs war, mischte sich für mich als Diabetikerin in das gute Gefühl, an frischer Luft körperlich aktiv zu sein, auch immer ein Gefühl der Angst.
Wie jeder Diabetiker fürchte ich akute Unterzuckerung (Hypoglykämie), die infolge zu hoher körperlicher Belastung oder einer falsch dosierten Insulinmenge drohen dann. Wird nichts unternommen, kann der Insulinschock ins diabetische Koma und sogar zum Tode führen.
Auf belebten Straßen oder in Gesellschaft können Passanten oder Bekannte eingreifen und mir Hilfe leisten. Anders ist es aber, wenn ich allein mit Cora unterwegs bin und niemand in sichtbarer Nähe ist. Dann nutzen auch das Handy und auch andere technische Hilfsmittel nichts, denn ich bin nicht mehr in der Lage, sie zu bedienen.
Bei meinen Ausflügen bin ich auf eine Idee gekommen, die nach zwei Jahren intensiver Arbeit jetzt anfängt, Früchte zu tragen. Meine Schäferhündin »Cora von der Stablalm« wurde zum »Notfall-Meldehund« ausgebildet und holt Hilfe, falls ich zusammenbrechen sollte. Das gibt mir Sicherheit, denn Cora kennt ihren lebensrettenden Auftrag genau.
Ich möchte, dass Sie das Prinzip Cor-aid kennen lernen, wenn Sie zur Risikogruppe der Diabetiker, Herzkranken, Epileptiker oder anderer von Anfällen bedrohter Kranker gehören. Tiere können Kranken und Behinderten in sehr viel stärkerem Maße als bisher zur Seite stehen, und ich freue mich, dafür mit Cor-aid einen Beitrag zu leisten.
Weitere Informationen hier: www.cor-aid.de