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	<title>DDB Schleswig-Holstein &#187; Glitazone</title>
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	<description>Deutscher Diabetiker Bund Landesverband Schleswig-Holstein e.V.</description>
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		<title>Geplante Entscheidung gefährdet Patienten</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 13:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Lange</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Glitazone]]></category>
		<category><![CDATA[Insulinanaloga]]></category>
		<category><![CDATA[Protestaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitere Einschränkungen in der Diabetestherapie vorgesehen.
Mit Unverständnis reagierte der Deutsche Diabetiker Bund auf die Entscheidung 	    des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens 	    zur Streichung der Erstattungspflicht langwirksamer Insulinanaloga bei Typ 	    2-Diabetikern. Der Bundesvorsitzende des DDB Dieter Möhler bedauerte: „Bei 	    [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-282" title="Ausrufezeichen" src="http://www.ddb-sh.de/wp-content/uploads/2009/06/ausrufezeichen.jpg" alt="Ausrufezeichen" width="33" height="73" />Weitere Einschränkungen in der Diabetestherapie vorgesehen.</p>
<p>Mit Unverständnis reagierte der Deutsche Diabetiker Bund auf die Entscheidung 	    des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens 	    zur Streichung der Erstattungspflicht langwirksamer Insulinanaloga bei Typ 	    2-Diabetikern. Der Bundesvorsitzende des DDB Dieter Möhler bedauerte: „Bei 	    allen Entscheidungen des G-BA geht es offensichtlich nur noch ums Geld.“ Erstmalig 	    werde jetzt ausschließlich aus Kostengründen verlangt, Patienten 	    von einer erfolgreichen in eine fragliche Medikation umzustellen. Dabei       werde eine Gefährdung der Patienten billigend in Kauf genommen.“</p>
<p><span id="more-235"></span></p>
<p>Alle begründeten Einwände gegen das Vorhaben, die langwirksamen 	    Insulinanaloga und auch die Glitazone von der Liste der bezahlten Medikamente 	    zu streichen, wurden ignoriert. Der Stellvertretende Bundesvorsitzende des 	    DDB Prof. Hermann von Lilienfeld-Toal hält die Begründung für 	    das Streichen der Insulinpräparate für falsch. Das angestrebte 	    Behandlungsziel kann nach seiner Auffassung, mit Humaninsulin nicht ebenso 	    zweckmäßig, aber kostengünstiger erreicht werden. Falsch 	    sei auch die Begründung für das Streichen aller Glitazone.</p>
<p>Es zeigt sich, dass das gesamte Prüfungs- und Beschlussverfahren unehrlich 	    ist. Mit scheinbar sachlichen Gründen werden vermeintlich zu teure 	    Präparate vom Markt gedrängt. Dass die Patienten bei der Therapie 	    ihrer Krankheit von diesen &#8211; bisher verordnungsfähigen &#8211; Medikamenten 	    profitiert haben, interessiert nicht. Im Deutschen Diabetiker Bund zeigt 	    sich Wut und Entsetzen über diese Entscheidung, die sich gegen die 	    Interessen von Millionen Diabetiker in Deutschland richtet.</p>
<p>Auch die Festsetzungen zu den langwirksamen Insulinanaloga machen offensichtlich, 	    dass die im Sozialgesetzbuch (SGB) V festgeschriebene Konstruktion des Gemeinsamen 	    Bundesausschuss als entscheidendes Gremium, das sich auf die Begutachtung 	    durch das IQWiG stützt, eine Fehlkonstruktion ist. Wenn Medikamente 	    zu teuer erscheinen, kann das nicht dadurch beseitigt werden, dass den Medikamenten 	    ihre Wirksamkeit abgesprochen wird, sondern dadurch, dass mit den Herstellen über 	    den Preis verhandelt wird.</p>
<p>Der Deutsche Diabetiker Bund fordert alle Betroffenen auf, sich an Protestaktionen 	    zu beteiligen.</p>
<p>Kassel, 05.06.2009</p>
<p>Deutscher Diabetiker Bund e. V.<br />
Goethestr. 27<br />
34119 Kassel</p>
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